KriegsEnden

Woran wollen wir uns halten?

12.02. - 25.04.2027

Zwischen Archivrecherche und Zeichenstift folgt die Künstlerin Ludmilla Bartscht den Spuren von Menschen, die infolge des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verlassen mussten. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen und Perspektiven von Frauen, Kindern und Jugendlichen, die deutschsprachigen Minderheiten im östlichen Europa angehörten. Ihre Geschichten erzählen nicht nur von erzwungenem Aufbruch und Neubeginn, sondern auch von Stärke, Würde und Handlungsspielräumen unter extremen Bedingungen.

Unterwegssein, Leben im Dazwischen, Ankommen, Zurückblicken – was hat die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun? Wie entsteht gesellschaftlicher Zusammenhalt? Was bietet Halt und Orientierung? Die Graphic-Novel-Ausstellung zeigt Migration als menschliche Erfahrung, die sich immer wieder neu einschreibt: in Familiengeschichten, gesellschaftliche Debatten, Erinnerungskulturen.

Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Mit-Misch-Stationen laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, einen vielstimmigen Resonanz- und Erinnerungsraum auf Zeit mitzugestalten, eigene Spuren zu hinterlassen, Fragen zu beantworten oder aufzuwerfen.

Die Ausstellung wird von der Baden-Württemberg Stiftung und dem Schroubek Fonds Östliches Europa gefördert.

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