Ungarndeutsches Theaterstück im Theater Ulm, Podium

Samstag, 11. Juli, 19 Uhr

In diesem Jahr jährt sich der Beginn der Vertreibung der Deutschen aus Ungarn zum 80. Mal. Aus diesem Anlass wird das ungarndeutsche Theaterstück „Bündeltanz“ im Theater Ulm präsentiert.

Höhepunkt der staatlichen Maßnahmen gegen die Ungarndeutschen bildete deren von der ungarischen Regierung angeordnete Vertreibung. Offiziell begann diese am 19. Januar 1946 in Budaörs und endete im Juni 1948. Insgesamt kamen etwa 170.000 Ungarndeutsche in die amerikanisch besetzte Zone Deutschlands, weitere 50.000 in die sowjetische Besatzungszone.

Das Stück zeigt am Beispiel zweier Familien und eines Liebespaars den Kampf der Betroffenen um Freiheit, Liebe, Unabhängigkeit, Traditionen, Modernität und letztendlich um den Verbleib in der einzigen Heimat, die sie kennen.

Kooperationspartner: Donauschwäbisches Zentralmuseum, Kulturreferentin für den Donauraum am DZM, Deutsches Kulturforum östliches Europa, Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn

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