Ausstellungseröffnung anlässlich des 75. Jahrestages im Foyer der Donauhalle, Ulm

Sonntag, 24. Mai, 9 Uhr

Neben Flucht und Verschleppung in die Sowjetunion gehört die Deportation in die Bărăgan-Steppe zu den traumatisierenden Erfahrungen der Banater Schwaben. Im Gegensatz zur Russland-Deportation war die Deportation in den Bărăgan keine ethnisch motivierte, sondern eine politische Maßnahme „sowjetischen Typs“, die nicht nur Deutsche betraf. In einer einzigen Nacht, vom 17. auf den 18. Juni 1951, wurden mehr als 40.000 Menschen aus den Grenzgebieten Rumäniens – dem Banat und dem südwestlichen Oltenien, die an Jugoslawien grenzten, verschleppt. Ziel der Deportation war ein nahezu unbewohnbares Gebiet im Südosten des Landes, zwischen Bukarest und der Donau.

Was die Deportierten in der Zeit ihrer Verbannung erlebten und erlitten, erzählt die zwölfteilige Roll-up Ausstellung, die in Kooperation mit Walter Tonţa, dem Leiter des Kultur- und Dokumentationszentrums der Landsmannschaft der Banater Schwaben, entstand.

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