Gedenkveranstaltung

28. November, 14 - 16 Uhr

2026 jährt sich der Beginn der von der ungarischen Regierung angeordneten Vertreibung aller Ungarndeutschen zum 80. Mal. Sie begann offiziell am 19. Januar 1946 in Wudersch/Budaörs und endete im Juni 1948.

Insgesamt kamen etwa 170.000 Ungarndeutsche in die amerikanisch besetzte Zone Deutschlands und weitere 50.000 in die sowjetische Zone. Etwa die gleiche Anzahl Ungarndeutsche verblieb in Ungarn, da die Aufnahmekapazitäten in Deutschland erschöpft waren.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Lesung aus Zeitzeugenberichten, dann folgt eine Diskussion über die Folgen der Vertreibung sowohl für die Vertriebenen als auch für jene, die in der Heimat blieben. Teilnehmer*innen: Joschi Ament (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn), László Schindler (Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen) und die Journalistin Krisztina Szeiberling. Moderation: Tamás Szalay (DZM)

Kooperationsveranstaltung des DZM, der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn und der Kulturreferentin für den Donauraum

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