Frauentag: „Viel home und wenig office“

Frauen zwischen Systemrelevanz und Emanzipation - Online Veranstaltung

06.03.21, Samstag, 17:00 Uhr

Infolge der Corona-Krise finden sich viele Frauen plötzlich in alten Rollenmustern wieder. Der Mann „geht“ ins Homeoffice, die Frau zwar auch, leitet aber nebenher das Homeschooling und leistet, was sonst noch in der Familie verlangt wird.

Die bisher durchgesetzten Frauenrechte erhalten derzeit einen schwer wiedergutzumachenden Schaden, warnen nicht nur Soziolog*innen. Oder zeigt die neue Wirklichkeit infolge der Pandemie bisher weitgehend versteckte Mängel? Wie erleben Frauen in den Donauländern Gleichberechtigung und Gleichstellung? Und zwar nicht erst seit dem Ausbruch der Pandemie, sondern in der Entwicklung der letzten Jahrzehnte?

Für die Podiumsdiskussion eingeladen sind Frauen aus den Donauländern, die – wie wir alle – Erfahrungen im Homeoffice, Homeschooling usw. gesammelt haben.

Als Partnerinnen konnten Frau Dr. Agata Barbara Mehes-Paluszek aus Wien gewonnen werden, die in Polen geboren, mit einem Ungarn verheiratet heute in Wien lebt und arbeitet. Die Mutter von zwei Töchtern arbeitet als Leiterin des Bibliothekspädagogischen Zentrums der Stadt Wien.

Aus Rumänien nimmt Frau Sonia Maria Chwoika teil, die seit vielen Jahren als Deutschlehrerin am Nationalkolleg “Diaconovici Tietz” in Reschitza, Rumänien arbeitet. Außerdem konnte die Performance-Künstlerin Tanja Ostojic aus Berlin gewonnen werden, die in Titovo Užice, Jugoslawien geboren wurde und heute in Berlin und Belgrad lebt.

Moderation: Dagmar Wirtz, Stand.Punkt Training & Moderation

Veranstalterinnen: Frauenakademie an der vh Ulm, Donaubüro Ulm/Neu-Ulm gGmbH, Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm

Nähere Informationen und Anmeldung bei:
Kathinka Leyhr, k.leyhr@donaubuero.de, Tel. 0731 – 88 03 06-14
Nach Anmeldung erhalten Sie den Link für die Veranstaltung