Ein Nachmittag mit Diskussion im Rahmen des Internationalen Frauentags 2024

Samstag, 9. März 2024, 15 Uhr im Haus der Donau, Kronengasse 4/3, Ulm

Im Herbst 1944 – also vor 80 Jahren – begannen Flucht und Vertreibung der deutschen Minderheit aus dem Donauraum. Vor dem Herannahen der Roten Armee flüchteten Tausende Menschen, vor allem Frauen und Kinder.

Durch den Krieg in der Ukraine und andere Konflikte ist die Zahl der Vertriebenen weltweit auf über 108 Millionen gestiegen. Etwa die Hälfte davon sind Frauen und Mädchen, was oft nicht wahrgenommen wird. Erst durch die vielen geflüchteten Frauen aus der Ukraine, die bei uns Schutz gefunden haben, rückte das Thema „Frauen und Flucht“ in die Schlagzeilen. Durch sexualisierte Gewalt, ein traditionelles Rollenverständnis, die Verantwortung für mitreisende Kinder und Schwangerschaft haben Frauen andere Fluchterfahrungen und Bedürfnisse als Männer. Die Hilfsangebote sind jedoch selten darauf ausgerichtet.

In einem Podiumsgespräch erzählen und diskutieren Betroffene über ihre Erfahrungen.

Veranstalter: Frauenakademie an der vh ulm, Donaubüro Ulm/Neu-Ulm, Kulturreferentin für den Donauraum

Eintritt frei