Internationales DZM-Forum “Migration verbindet”

Unser Internationales DZM-Forum „Migration verbindet“ ist eine Plattform für Austausch und Gespräch. Menschen mit internationalen Wurzeln arbeiten mit dem DZM zusammen und gestalten gemeinsam ein lebendiges Museum.

Wir greifen spannende Aspekte aus der donauschwäbischen Kultur heraus uns setzen sie in Bezug zu unserem Alltag und zum Zeitgeschehen. Wir nehmen Museumsexponate unter die Lupe, entlocken ihnen erstaunliche Geschichten und erwecken sie zum Leben. Wir diskutieren, erzählen und tauschen Erfahrungen aus. Wir entwickeln neue Vermittlungs- und Veranstaltungsformate und bringen uns so in die Museumsarbeit und in die Stadtgesellschaft ein.

Mitmachen
Das Internationale DZM-Forum „Migration verbindet“ steht allen Menschen offen. Wer sich für interkulturellen, generationsübergreifenden Dialog begeistert, wer gerne erzählt und kreativ wird, ist bei uns genau richtig. Wir treffen uns regelmäßig im DZM. Einfach anrufen und fragen, wann das nächste Treffen stattfindet.

Ansprechpartnerin:
Christina Reichl-Gulde
Tel: 0731/96254-106
E-Mail: christina.reichl@dzm-museum.de

Aktuelles Projekt:
Open Air Ausstellung “Was macht ein Fest zum Fest?” (Arbeitstitel)
Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen in Bezug auf das Feiern von Festen stellen die Teilnehmer*innen die Frage: „Was macht eigentlich ein Fest zum Fest?“. Sie suchen nach allgemein gültigen, kulturübergreifenden Antworten, die die Feste und Bräuche der Donauschwaben mit heutigen Festtraditionen in verschiedensten Ländern verbinden und auch die Veränderung von Festen durch Migrationserfahrungen berücksichtigen. Gemeinsam mit dem DZM konzipieren die Teilnehmer*innen eine Open-Air-Ausstellung vor bzw. am Museumsgebäude.

Bisherige Projekte:
Ausstellung von Vor-Ort-Aktionen „Mais, Hanf, Tracht unterwegs“ (2016/2017)
Drei Museumsstücke wurden für einige Wochen an ungewöhnlichen Orten in Ulm gezeigt. Eine donauschwäbische Tracht wanderte in die Stadtbibliothek, ein Maiskolbenhobel zu Alnatura und eine Hanfhechel ins Café Hemperium. An allen drei Orten gab es an jeweils einem Tag Mit-Mach-Aktionen oder Diskussionsrunden.
DZM Handreichung Migration Verbindet

Thementag „Memento mori – Totengedenken rund um die Welt“ (2017)

Schreibwerkstatt „Koffer-Geschichten“ (2018)
Anhand persönlicher Gegenstände, die beim Aufbruch aus der alten Heimat oder während der Anfangszeit in Ulm wichtig waren, verfassten die Teilnehmer*innen autobiografische Texte, die von ihrem Weg nach Ulm und dem Ankommen in einem neuen Umfeld erzählen. Diese „Koffer-Geschichten“ bildeten einen Blog-Baustein für die Website „Auf dem Weg zur internationalen Stadt. Migration nach Ulm seit 1945“.
www.migrationnachulm.de – In Kooperation mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm.

Ausstellung „Koffer-Geschichten. Migration verbindet“ (2019/2020)
Intervention in die Dauerausstellung: In der Ausstellung „Koffer-Geschichten. Migration verbindet“ erzählten die Teilnehmer*innen ihre eigenen Migrationsgeschichten: Welche Gründe führten sie nach Ulm? Und wie machen sie diese Stadt zu ihrer neuen, zweiten, vielleicht sogar einzigen Heimat? Die sogenannten „Koffer-Geschichten“ brachten persönliche Gegenstände aus ihrem Gepäck zum Sprechen. Mit kurzen Kommentaren zu Exponaten oder ganzen Räumen der Dauerausstellung zeigte die Gruppe, was sie heute mit den Donauschwaben und dem DZM verbindet. Interaktive und partizipative Mit-Misch-Stationen luden Besucher ein, selbst aktiv zu werden und die Ausstellung zu erweitern.
DZM Begleitpublikation Koffer-Geschichten