Zwischen Religion und Nation. Judenheiten im modernen Osteuropa

Vortrag mit Maren Röger

23.04.20, Donnerstag, 19:00 Uhr

Bis zur Vernichtung im Zweiten Weltkrieg lebten im östlichen Europa ca. 11 Millionen Jüdinnen und Juden. Der Begriff „Jiddischland“ bezeichnete im ausgehenden 19. Jahrhundert Teile des heutigen Russlands, Weißrusslands, Litauens, der Ukraine, Polens und Rumäniens. Dort hielten sich traditionelle Lebensformen länger als im Westen. Aber auch dort veränderten sich die Lebenswelten durch Assimilation, jüdische Nationalbewegung, Antisemitismus und Emigration.

Die Historikerin Prof. Dr. Maren Röger lehrt und forscht an der Universität Augsburg; sie leitet zudem das dortige Bukowina-Institut.

Eintritt: 5 Euro