Von der Gefangenschaft ins Zwangsarbeitslager

Zeitzeugengespräch

26.04.18, Donnerstag, 19:00 Uhr

Nach sechsjähriger Gefangenschaft in sowjetischen Lagern wird Georg Richter 1950 zurück nach Ungarn entlassen. Als Ungarndeutscher ist er ungarischer Staatsbürger, doch der 25jährige wird in seiner Heimat erneut interniert. Zusammen mit über 4.000 anderen Ungarndeutschen wird er für weitere drei Jahre im Lager Tiszalök interniert, wo er unter unmenschlichen Bedingungen beim Bau eines Wasserkraftwerks Zwangsarbeit leisten muss. Georg Richter lebt heute in Ulm.

Ein Zeitzeugengespräch mit Georg Richter und mit der Leiterin des Jakob-Bleyer-Heimatmuseums in Budaörs, Kathi Gajdos-Frank. Die Budapester Historikerin Ágnes Tóth referiert in einem Einführungsvortrag über die Geschichte der Deutschen in Ungarn nach dem Zweiten Weltkrieg.

Eintritt: 5 Euro