1919 – Galizien und Lemberg

Lesung und Expertengespräch

26.09.19, Donnerstag, 19:00 Uhr

1919 – Kein Frieden nach dem großen Krieg
Während in Mittel- und Westeuropa seit November 1918 Frieden herrschte, kam es im Osten Europas weiterhin zu heftigen Auseinandersetzungen. Die territoriale Neuordnung der Siegermächte, Autonomieforderungen von Minderheiten und deren Verweigerung führten im südöstlichen Europa zu Spannungen, deren Folgen bis in die Gegenwart spürbar sind. Drei Veranstaltungen im Donauschwäbischen Zentralmuseum beleuchten diese Zeit.

1. Veranstaltung am Donnerstag, 26.September um 19 Uhr
Galizien und Lemberg: Einblicke in die Gegenwart der Vergangenheit
Lesung und Expertengespräch

Die historische Provinz Galizien gehört heute zu Polen und zur Ukraine. Wie kaum eine andere europäische Region war Galizien Gegenstand dramatischer Konflikte als Folge von Grenz- und Bevölkerungsverschiebungen. Galizien war auch ein Zentrum der jüdischen Kultur und die Heimat von Schriftstellern wie Joseph Roth und Manes Sperber.

Im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Beata Halicka von der Universität Adam Mickiewicz in Poznań (Posen) soll die multiethnisch geprägte Region mit Blick auf die Gegenwart beleuchtet werden. Ergänzend werden Texte aus und über Galizien gelesen. Durch den Abend führt die Tübinger Literaturwissenschaftlerin Dr. Olivia Spiridon.

In Kooperation mit dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen und der vh Ulm

Eintritt frei

2. Veranstaltung am Donnerstag, 10. Oktober um 19 Uhr
Friedensverträge ohne Befriedung
Expertengespräch

3. Veranstaltung am Freitag, 11. Oktober und Samstag, 12. Oktober um 19 Uhr
Clausewitz reloaded – nach dem Krieg ist vor dem Krieg
Zwei Theaterabende im Museum