Eine Grenzstadt im Banat feiert 250. Geburtstag

Veranstaltung zum 250. Jahrestag der Ansiedlung von Hatzfel/Jimbolia im Banat

11.06.16, Samstag, 11:30 Uhr

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Anlässlich der Erstansiedlung des Ortes lädt die Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld zu einer Veranstaltung ein, bei der die Vergangenheit und Gegenwart der Heidegemeinde im Mittelpunkt stehen. Hatzfelds besondere Charakteristik ergibt sich aus seiner typischen Geschichte als Kameralort der Habsburger Monarchie im 18. Jahrhundert und als Ort der „wandernden Grenze“ im 20. Jahrhundert.

11.30 Uhr: Museumsbesichtigung, DZM, Schillerstr. 1, 89077 Ulm
14 Uhr: Kranzniederlegung, Auswandererdenkmal am Donauufer
15 Uhr: Festveranstaltung, Ulmer Stuben, Zingler-Str. 11, 89073 Ulm

Neben der Veranstaltung in Ulm findet vom 1. – 7. August eine Festwoche im Banat statt. Im Rahmen dieser Festwoche wird die Ausstellung „Stefan Jäger – bekannt – unbekannt“ im Jäger-Museum in Hatzfeld präsentiert. Die Ausstellung widmet sich dem bei den Banater Schwaben bekannten und beliebten Maler Stefan Jäger (1877-1962) und präsentiert einen ausgewählten Bereich seines Oeuvres, nämlich das Porträt- und Skizzenwerk. Trotz der vermeintlichen Fülle von Retrospektiven fehlt bis heute eine werkimmanente und werkkritische Analyse des Künstlers. Jägers Bilder zeigen, dass er traditionelle Themen mit traditionellen Techniken malt. Er bleibt der in Budapest ausgebildete akademische Maler, der sich den neuen Kunstrichtungen und vor allem der neuen Auffassung von Kunst vollkommen verschließt.