Ankunft in Ulm nach 1945 – Zeitzeugen berichten

Moderiert von Anita Schlesak, SWR

01.03.18, Donnerstag, 19:00 Uhr

Wie wurde Ulm seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zur internationalen, offenen Stadt von heute? Das neue Buch des Historikers Tobias Ranker „Auf dem Weg zur internationalen Stadt“ nennt zwei Gruppen, die am Beginn dieses Wandels standen: deutsche Heimatvertriebene und (Spät)Aussiedler aus dem östlichen Europa. Rückblickend ist klar, welche wichtigen Impulse sie für die Donaustadt brachten.

Der Anfang jedoch war spannungsgeladen – für beide Seiten: „alte“ und „neue“ Ulmer. Der Kienlesberg, die Wilhelmsburg und die Sedankaserne beherbergten Tausende Menschen, die unbekannte Dialekte sprachen, ärmlich aussahen und sich befremdlich verhielten.

Wie erlebten die damals neu Angekommenen diese Zeit? Was erleichterte und was erschwerte ihnen den Neuanfang in Ulm? Können wir aus ihren Berichten etwas für die Gegenwart lernen? An diesem Abend kommen die Zeitzeugen zu Wort.

In Kooperation mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm

Eintritt frei