1919 – Clausewitz reloaded

Theater mit teatro caprile

12.10.19, Samstag, 19:00 Uhr

1919 – Kein Frieden nach dem großen Krieg
Während in Mittel- und Westeuropa seit November 1918 Frieden herrschte, kam es im Osten Europas weiterhin zu heftigen Auseinandersetzungen. Die territoriale Neuordnung der Siegermächte, Autonomieforderungen von Minderheiten und deren Verweigerung führten im südöstlichen Europa zu Spannungen, deren Folgen bis in die Gegenwart spürbar sind. Drei Veranstaltungen im Donauschwäbischen Zentralmuseum beleuchten diese Zeit.

3. Veranstaltung am Freitag und Samstag, 11./12. Oktober um 19 Uhr
Clausewitz reloaded – nach dem Krieg ist vor dem Krieg
Theater mit teatro caprile

Zu Gast im Museum ist das österreichische teatro caprile, das sich mit Theaterwanderungen an Originalschauplätzen einen Namen gemacht hat, etwa über den Weg jüdischer Flüchtlinge in die Schweiz. Der Name „caprile“, rätoromanisch für Ziegenstall, steht für Theaterstücke und Literatur abseits des Mainstreams.

Für ihre Aufführung im Museum hat die Off-Theatergruppe um Andreas Kosek und Katharina Grabher wieder ein historisches Thema aufgegriffen. In Clausewitz reloaded geht es um das Ende des Krieges, das untergegangene Habsburgerreich und die Erwartungen an neue Nationen. Teatro caprile setzt sich mit Kriegserfahrungen und Sehnsüchten der Soldaten nach 1918 auseinander. Einbezogen wird von der Theatergruppe nicht nur zeitgenössische Literatur, etwa von Karl Kraus. Sie verwendet auch bislang unveröffentlichte Dokumente aus diplomatischen und politischen Akten. Teatro caprile webt daraus eine theatrale Collage über den Krieg an sich. Nach Ihrem Auftritt 2014 im DZM erwartet die Besucher wieder ein mitreißendes Erlebnis mit Tiefgang.

Begrenzte Sitzplätze, Vorverkauf an der Museumskasse Kartenvorbestellungen unter 0731/96254-0

Eintritt: 12 Euro

www.teatro-caprile.at