Stiftung

Aufgabe

Die Stiftung hat die Aufgabe, auf der Grundlage des Paragraphen 96 des Bundesvertriebenengesetzes die kulturelle Tradition und das Kulturgut der Donauschwaben zu bewahren, indem sie Geschichte, Kultur und Landschaft umfassend dokumentiert, Kulturgut sammelt und präsentiert sowie der landes- und volkskundlichen Forschung über die donauschwäbischen Herkunftsgebiete zugänglich macht. Sie soll zugleich das Wissen über die südöstlichen Nachbarn verbreiten und vertiefen, um auf diese Weise einen Beitrag zur Verständigung in Europa zu leisten. Zu diesem Zweck betreibt die Stiftung das Museum in der Oberen Donaubastion in Ulm.

Beteiligte

Das Donauschwäbische Zentralmuseum wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Ulm. Die Vertreter von Stadt, Land und Bund sind in den Stiftungsgremien vertreten. Darüber hinaus sind auch die Vorsitzenden der donauschwäbischen Landsmannschaften Mitglieder des Stiftungsrates. Dies sind die Landsmannschaften der Banater Schwaben, der Deutschen aus Ungarn, der Sathmarer Schwaben und die Landsmannschaft der Donauschwaben (aus dem ehemaligen Jugoslawien).

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat legt die Grundsätze für die Arbeit der Stiftung fest. Er unterstützt den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben und überwacht die Rechtmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Arbeit innerhalb der Stiftung. Mitglieder des Stiftungsrates sind:

  • Julian Würtenberger, Vorsitzender (Ministerialdirektor, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg)                                      
  • Dr. Britta Bopf, stellvertretende Vorsitzende (Referatsleiterin bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt)
  • Gunter Czisch (Oberbürgermeister, Stadt Ulm)
  • Peter-Dietmar Leber (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben)
  • Dipl.-Ing. Klaus J. Loderer (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn)
  • Franz Flock (Landsmannschaft der Donauschwaben)
  • Helmut Berner (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Sathmarer Schwaben)
  • Prof. Dr. Reinhard Johler (Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaften, Tübingen)
  • Jan Merk (Präsident des Museumsverbandes Baden-Württemberg)

Vorstand

Der Vorstand verwaltet die Stiftung nach Maßgabe des Stiftungszwecks und der Satzung. Der Vorstand kann der Geschäftsführung Aufgaben zur selbständigen Erledigung übertragen. Mitglieder des Vorstandes sind:

  • Iris Mann, Vorstandsvorsitzende (Bürgermeisterin, Stadt Ulm)
  • Herbert Hellstern, stellvertretender Vorsitzender (Ministerialdirigent, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg)
  • Hans Supritz (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben)

Wissenschaftlicher Beirat

Der Beirat berät den Stiftungsrat, den Vorstand und die Geschäftsführung bei der Erstellung und Realisierung der Museumskonzeption sowie bei dem Auf- und Ausbau des Museums. Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates sind:

  • Dr. Nina Gorgus, Historisches Museum, Frankfurt
  • Dr. Zoran Janjetović, Institut für Zeitgeschichte Serbiens, Belgrad
  • Prof. Dr. Reinhard Johler, Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaften, Tübingen
  • Dr. Florian Kührer-Wielach, Institut für dt. Kultur und Gesch. Südosteuropas e.V. an der Ludwig-Max.-Universität, München
  • Prof. Dr. Werner Mezger, Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa, Freiburg
  • Dr. Astrid Pellengahr, Landesstelle für die nichtstaatliche Museen in Bayern, München
  • Prof. Dr. em. Gerhard Seewann, München
  • Dr. Ágnes Tóth, Ungarische Akademie der Wissenschaften, Budapest
  • Hans Joachim Westholt, Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn