Silber und Salz in Siebenbürgen

Die Entwicklung des Bergbaus vom 16. bis zum 19. Jahrhundert

05.10.0113.01.02 

Silber und Salz bauen die Bergleute in Siebenbürgen seit Jahrhunderten ab. Unter den Bergzügen der Karpaten verbirgt sich der Reichtum Siebenbürgens: Archäologische Funde belegen, dass neben Silber und Salz schon in vorchristlicher Zeit Gold und andere Buntmetalle abgebaut werden. Im 13. Jahrhundert siedelt der ungarische König hier deutsche Bergleute an, um die Bodenschätz zu heben. Seit dem 18. Jahrhundert – Siebenbürgen gehört inzwischen zur österreichischen Krone – wird die Montanindustrie systematisch ausgebaut und durch Maschinentechnik modernisiert.

Mit dem Abbau von Gold und Silber ziehen auch Kunsthandwerker nach Siebenbürgen. Die Erzeugnisse der siebenbürgischen Goldschmiede sind in ganz Europa begehrt.

Die Ausstellung zeigt erstmals die Entwicklung des Bergbaus vom 16. bis zum 18. Jahrhundert anhand von Karten und Rissen aus dem Montanarchiv. Mehr als einhundert Goldschmiedearbeiten aus diesem Zeitraum veranschaulichen die hohe Kunst der siebenbürgischen Handwerker.