Sebastian Leicht (1908 – 2008)

Szenen aus dem Alltag der Donauschwaben

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Sebastian Leicht (geb. 1908 in Batschki-Brestowatz/Bački Brestovac, Serbien, gest. 2002 in Passau) ist einer der bedeutendsten Bild-Chronisten der Donauschwaben. Ausgebildet an den Kunsthochschulen in Budapest und Belgrad erhielt er bereits 1938 den „Sveti-Sava“- Orden des jugoslawischen Königs für kulturelle Verdienste und Völkerverständigung; 1971 bekam er den Kulturpreis der Donauschwaben des Landes Baden-Württemberg und 1983 den Georg-Dehio-Preis.

Das Donauschwäbische Zentralmuseum erwarb mit Mitteln des Landes sämtliche Arbeiten des Zyklus’ „Weg der Donauschwaben“. In diesem mehr als 160 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen umfassenden Werk beschreibt Sebastian Leicht den Alltag der Donauschwaben von der Ansiedlung bis zur Vertreibung.

Am 10. August 2008 jährt sich zum hundertsten Mal der Geburtstag des Künstlers. Mit einer Retrospektive präsentiert das DZM erstmals Leichts Originalzeichnungen einem breiten Publikum.