Grüße aus dem Großen Krieg

Feldpostkarten von László Moholy-Nagy 1917-1918

01.08.1419.10.14 

Die Ausstellung zeigt 114 illustrierte Feldpostkarten des Malers, Fotografen, Typografen und Bühnenbildners László Moholy-Nagy (1895-1946). Sie entstanden 1917 und 1918 an der Ostfront und in verschiedenen Lazaretten. Die Ausstellung informiert außerdem über das Kriegsgeschehen in Südosteuropa und über die private Seite der Soldaten, die sich in den Feldpostkarten widerspiegelt. Beleuchtet werden dabei auch die Folgen des 1. Weltkrieges für die Donauschwaben.

Der Maler, Fotograf, Typograf und Bühnenbildner László Moholy-Nagy (* Bácsborsód 1895, † 1946 Chicago) war Lehrer am Bauhaus in Weimar und Dessau, Gründer des New Bauhauses und der School of Design in Chicago.

Als er 1915 zum Militärdienst bei der ungarischen Armee eingezogen wurde, zeichnete er den Alltag der Soldaten auf 350 Feldpostkarten, die er an Freunde in Budapest schickte. Die Ausstellung zeigt 114 dieser illustrierten Feldpostkarten, die 1917 und 1918 an der Ostfront und in verschiedenen Lazaretten entstanden.

Die Ausstellung informiert außerdem über das Kriegsgeschehen in Südosteuropa und über die private Seite der Soldaten, die sich in den Feldpostkarten widerspiegelt. Beleuchtet werden dabei auch die Folgen des 1. Weltkrieges für die Donauschwaben.

Die ausgestellten Feldpostkarten von László Moholy-Nagy sind Besitz der Ungarischen Látványtár Kunststiftung & Sammlung

Katalog „László Moholy-Nagy auf dem Weg nach Weimar“ im Museumsshop erhältlich.