Angekommen

Die Integration der Vertriebenen in Deutschland

22.05.1520.09.15 

Innerhalb weniger Jahre strömten mehr als 12 Millionen deutsche Flüchtlinge und Vertriebene aus dem östlichen Europa ins zerstörte Deutschland. Ihre Integration wird zurecht als große Leistung der Nachkriegsgesellschaft bewertet. Die Ausstellung erinnert daran, wie schwer und langwierig der Weg zum „Integrationswunder“ war.

Millionen deutscher Flüchtlinge und Vertriebener aus dem östlichen Europa strömten seit Ende des Zweiten Weltkriegs ins zerstörte Deutschland. Die Einheimischen kämpften mit eigenen Problemen und begegneten ihnen häufig mit Misstrauen und Ablehnung. Dass die Integration der Heimatvertriebenen eine Erfolgsgeschichte werden würde und die Pflege ihres Kulturguts fester Bestandteil deutscher Identität, daran glaubte anfangs kaum einer.

Die Ausstellung erinnert an den langen und schwierigen Weg zum „Integrationswunder“. Der Alltag in Flüchtlingslagern, Konflikte zwischen „Alt- und Neubürgern“, die Spannung zwischen Rückkehrhoffnung und Neubeginn, das Bundesvertriebenengesetz und der Lastenausgleich sind ebenso Thema wie der Umgang mit Flucht, Vertreibung und Integration heute.

Das DZM ergänzt die Wanderausstellung des Zentrums gegen Vertreibungen um Objekte aus der eigenen Sammlung. Wir richten den Blick auf donauschwäbische Erfahrungen vom Ankommen in Ulm und Umgebung, aber auch auf die Entstehung donauschwäbischer Hilfsorganisationen und politischer Interessensvertretungen.

Eine Ausstellung der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen, präsentiert vom Bund der Vertriebenen. Die Präsentation der Ausstellung wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern.