DZM 2020

Zu seinem 20-jährigen Jubiläum plant das Museum die Überarbeitung seiner Dauerausstellung. Am 22. Juni 2015 beschloss der Stiftungsrat ein Eckpunktepapier, nach dem diese aktualisiert wird und zusätzlich ein neuer Rundgang zur Kulturgeschichte der Donau entstehen soll. Damit will das Museum auch für Menschen attraktiv werden, die keine Verbindung zur donauschwäbischen Geschichte (mehr) haben. Auch das Thema der Ulmer Donauschifffahrt soll stärker berücksichtigt werden. Eine attraktive Gestaltung, der Einsatz von Medien und Mitmachstationen sollen vor allem auch Familien ansprechen.

Herzstück des Museum bleibt aber die Darstellung der donauschwäbischen Geschichte von der Auswanderung im 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Viele Aspekte der donauschwäbischen Geschichte wie Flucht, Vertreibung, Migration oder multiethnisches Zusammenleben sind heute hoch aktuell, insbesondere im europäischen Kontext. Diesen Tatsachen stellt sich das Museum in einer Zeit, in der die Angehörigen der donauschwäbischen Erlebnisgeneration immer weniger werden.