#DanubeYouthExchange in Sarajevo/Bosnien-Herzegowina

30.09.1903.10.19 

Vor einem Jahrhundert regelten die Pariser Vorortverträge in Saint-Germain (1919) und in Trianon (1920) die Neuordnung des Donauraumes. Die Folgen reichen bis in die Gegenwart und beeinflussen das Leben der Menschen. Im Kontext des Engagements Baden-Württembergs in der Region westlicher Balkan wird in Sarajevo eine Jugendbegegnung mit Schülern aus dem Donauraum stattfinden, die sich in kreativen Workshops mit historischen Ereignissen beschäftigt. Im Rahmen des Projektes „Danube.Youth.Participation“ sollen Vorschläge zur Institutionalisierung von Jugendbegegnungen im Donauraum diskutiert werden.

Die Kooperationsveranstaltung mit dem Staatsministerium Baden-Württemberg, der Stadt Friedrichshafen, Stiftung Liebenau, Agapedia gGmbH findet im Jugendzentrum „Johannes Paul II“, Sarajevo statt.

Eva aus Zagreb/Kroatien: „Ich komme aus einem Land, in dem uns von vielen Leuten erzählt wird, wen wir alles und warum hassen müssen. Ich bin nach dem Ausbruch der Balkankonflikte geboren. Ich habe keinen Grund zu hassen und ich freue mich, hier beim Camp zu sein, um mit vielen anderen ins Gespräch zu kommen.

Madalina aus Chișinău/Moldawien: „Wir leben in Moldawien in und mit vielen Kontrasten. Ich habe hier beim Jugendcamp festgestellt, dass auch viele andere Jugendliche mit diesen Kontrasten leben, das macht mir Mut“.