| Geschichte |
| Aufgabe |
| Beteiligte |
| Stiftungsrat |
| Vorstand |
| Wissenschaftlicher Beirat |
| Geschichte | |||
| Die Stiftung Donauschwäbisches Zentralmuseum besteht seit Juli 1998. Bereits im September 1994 haben Vertreter der Stadt Ulm, des Landes Baden-Württemberg, des Bundes sowie der donau- schwäbischen Landsmannschaften die Vereinbarung über die Errichtung des Museums unterzeichnet. Von 1995 bis 1999 wurde das Museumsgebäude, das Reduit der Oberen Donaubastion, für insgesamt elf Millionen Mark umgebaut. In dieser Zeit erarbeitete ein Aufbaustab die Museumskonzeption und sammelte Exponate für die Dauerausstellung. Das Museum wurde im Jahr 2000 eröffnet. |
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| Aufgabe | |||
| Die Stiftung hat die Aufgabe, auf der Grundlage des Paragraphen 96 des Bundesvertriebenengesetzes die kulturelle Tradition und das Kulturgut der Donauschwaben zu bewahren, indem sie Geschichte, Kultur und Landschaft umfassend dokumentiert, Kulturgut sammelt und präsentiert sowie der landes- und volkskundlichen Forschung über die donauschwäbischen Herkunftsgebiete zugänglich macht. Sie soll zugleich das Wissen über die südöstlichen Nachbarn verbreiten und vertiefen, um auf diese Weise einen Beitrag zur Verständigung in Europa zu leisten. Zu diesem Zweck betreibt die Stiftung das Museum in der Oberen Donaubastion in Ulm. |
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| Beteiligte | |||
| Die Stiftung wird zu gleichen Teilen finanziert durch Zuschüsse der Stadt Ulm, des Landes Baden-Württemberg und des Bundes (Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt). Die Vertreter von Stadt, Land und Bund sind in den Stiftungsgremien vertreten. Darüber hinaus sind auch die Vorsitzenden der donauschwäbischen Landsmannschaften Mitglieder des Stiftungsrates. Dies sind die Landsmannschaften der Banater Schwaben, der Deutschen aus Ungarn, der Sathmarer Schwaben und die Landsmannschaft der Donauschwaben (aus dem ehemaligen Jugoslawien). |
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| Stiftungsrat | |||
| Der Stiftungsrat legt die Grundsätze für die Arbeit der Stiftung fest. Er unterstützt den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben und überwacht die Rechtmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Arbeit innerhalb der Stiftung. Mitglieder des Stiftungsrates sind: · Minister Reinhold Gall MdL (Innenministerium Baden-Württemberg) · Ministerialrat Dr. Thomas Lindner, (Vertreter des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt) · Oberbürgermeister Ivo Gönner (Stadt Ulm) · Peter-Dietmar Leber (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben) · Dipl.-Ing. Klaus J. Loderer (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn) · Franz Flock (Landsmannschaft der Donauschwaben) · Helmut Berner (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Sathmarer Schwaben) · Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Förster · Dr. Michael Hütt (Präsident des Museumsverbandes Baden-Württemberg) |
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| Vorstand | |||
| Der Vorstand verwaltet die Stiftung nach Maßgabe des Stiftungszwecks und der Satzung. Der Vorstand kann der Geschäftsführung Aufgaben zur selbständigen Erledigung übertragen. Mitglieder des Vorstandes sind: · Bürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle (Vorstandsvorsitzende), Stadt Ulm · Ministerialdirigent Herbert Hellstern (stellvertre- tender Vorsitzender), Innenministerium Baden- Württemberg · Hans Supritz, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben |
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| Wissenschaftlicher Beirat | |||
| Der Beirat berät den Stiftungsrat, den Vorstand und die Geschäftsführung bei der Erstellung und Realisierung der Museumskonzeption sowie bei dem Auf- und Ausbau des Museums. Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates sind: · Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Förster · Prof. Dr. Konrad Vanja, Museum Europäischer Kulturen, Berlin · Prof. Dr. Werner Mezger, Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde, Freiburg · Hans Joachim Westholt, Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn · Prof. Dr. Günter Schödl, Institut für Geschichts- wissenschaften, Humboldt-Universität, Berlin · Prof. Dr. Reinhard Johler, Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaften, Tübingen · Prof. Dr. Anton Schwob, Salzburg · Dr. Gerhard Seewann, Német Történelem és Kultúra, Pécs · Dr. Zoran Janjetovic, Institute for recent history of Serbia, Belgrad · Regina Hellwig-Schmid, donumenta Regensburg e.V. · Dr. Juliane Brandt, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas · Dr. Norbert Spannenberger, Bundesvorsitzender des Ungarndeutschen Sozial- und Kulturwerks, Leipzig · Dr. Ágnes Tóth, Etn.-Nemz. Kisebbségkutató Intézet, Budapest · Prof. Dr. Georg Wildmann, Linz |
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