Sonderausstellungen 
Das Museum zeigt regelmäßig
Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen
die mit den Donauschwaben oder Südosteuropa verbunden sind.

Plakatmotiv der Pécs – Fünfkirchen – Pecuh
Ungarns Europäische Kulturhauptstadt 2010

Sonderausstellung vom 18. Juni bis 5. September 2010

Zu den drei Europäischen Kulturhauptstädten 2010 gehört neben Essen/Ruhr und Istanbul das ungarische Pécs. Dass diese Stadt drei Namen trägt (ungarisch, deutsch, kroatisch), zeigt ihre Bedeutung als Ort der Begegnung verschiedener Ethnien und Kulturen. Die deutschen Bewohner (zeitweise ein Drittel der Stadtbevölkerung) haben am Aufschwung der Stadt seit dem 18. Jahrhundert maßgeblich mitgewirkt.
Während des Kulturhauptstadtjahres porträtiert eine umfangreiche Wanderausstellung die südungarische Stadt. Die Ausstellung führt an Orte, die das Neben- und Miteinander sichtbar machen. Ein neuer Blick auch für Pécs-Kenner – und für alle anderen eine Entdeckungsreise in die multiethnische Stadt.

Projektpartner der Ausstellung sind die Direktion der Museen des Komitats Baranya (Pécs), das Donauschwäbische Zentralmuseum (Ulm), das Museum Europäischer Kulturen (Berlin), das Kulturforum östliches Europa (Potsdam) und die Universität Pécs – Stiftungslehrstuhl für deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa.

Stationen:
Pécs, Stadtgeschichtliches Museum: 5. März bis 31. Mai 2010
Ulm, DZM: 18. Juni bis 5. September 2010 (Eröffnung: 17. Juni 2010)
Berlin, Botschaft der Republik Ungarn: 17. September bis 5. November 2010 

Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung „Pécs – Fünfkirchen – Pecuh“
jeweils sonntags, 14 Uhr:
27. Juni 2010

Führungen für Gruppen:
Information und Buchung unter 0731/ 9 62 54 - 105

Ein Handschuh für Pécs Einzigartig vielfältig
Museumspädagogisches Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Pécs – Fünfkirchen – Pecuh …“

Neben Essen und Istanbul ist Pécs die dritte europäische Kulturhauptstadt 2010. Sie ist die kleinste der drei Schwestern und bei uns auch sicherlich die unbekannteste.
In einem Parcours durch die Sonderausstellung lernen wir die unterschiedlichsten Bewohner dieser Stadt kennen und sehen, welche Spuren sie hinterlassen haben. In vielen Mitmachaktionen entdecken wir die kulturelle und einzigartige Vielfalt der Stadt Pécs, die sich in Architektur, Kunst, Musik, Tanz, Essen, Theater und Literatur wiederspiegelt.

Teilnehmerbeitrag für Schülergruppen: 1,- Euro pro Schüler
Teilnehmerbeitrag für private Gruppen (max. 25 Personen): 50,- Euro pro Gruppe

Ergänzt werden kann das Programm durch folgende Kunstaktion:

Ein Handschuh für Pécs

Inspiriert von den Eindrücken aus der Ausstellung haben wir anschließend die Möglichkeit, einen Handschuh zum Thema Pécs zu gestalten. Ob wir uns ein Vasarely-Gemälde zum Vorbild nehmen, uns ein Muster aus der Zsolnay-Porzellanmanufaktur aussuchen oder Symbole verschiedener Nationalitäten auswählen, ist unserer Fantasie überlassen.
Die Ergebnisse werden in einer kleinen Ausstellung im Museum gezeigt.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin (auch außerhalb der Museumsöffnungszeiten) mit Frau Engelhardt, Telefon 0731/96254105

Teilnehmerbeitrag für Schülergruppen: 2,– Euro pro Schüler
Teilnehmerbeitrag für private Gruppen (max. 25 Personen): 50,– Euro pro Gruppe

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Ausstellung des Verbands Ungarndeutscher Autoren und Künstler ZeiTräume
Der Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Sonderausstellung vom 24. September 2010 bis 9. Januar 2011
Eröffnung am 23. September 2010, 19 Uhr

Der VUdAK wurde im Jahr 1992 gegründet. Er besteht aus einer Sektion für Literatur und einer Sektion für Bildende Kunst. Mit rund 40 Mitgliedern ist die Vereinigung heute das Bindeglied und das Sprachrohr der in Ungarn lebenden deutschen Kulturschaffenden. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Angehörige der ungarndeutschen Minderheit.

ZeiTräume ist die erste Gesamtpräsentation des VUdAK, die bildende Kunst und Literatur einschließt. Sie gibt einen Überblick über das aktuelle künstlerische Schaffen der Ungarndeutschen. Gerade Kunst und Kultur spiegeln gesellschaftliche Transformationsprozesse, Aspekte von Ethnizität und Integration, aber auch grenzüberschreitende Beziehungen zwischen Ungarn und Deutschland wider.

Das Donauschwäbische Zentralmuseum stellt den VUdAK in einer umfassenden Werkschau vor. Anschließend wird die Ausstellung in der baden-württembergischen Landesvertretung in Brüssel gezeigt.

Bis zur Eröffnung der Ausstellung zeigt das Museum monatlich unter dem Titel „ungART“ ein Werk eines ungarndeutschen Künstlers. Zu sehen sind Arbeiten von Ákos Matzon, Josef Bartl, Robert König, László Hajdú, Manfred Karsch und Volker Schwarz.
Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung "ZeiTräume"
jeweils sonntags, 14 Uhr:
10. und 24. Oktober, 14. und 28. November, 12. und 26. Dezember 2010

Führungen für Gruppen:
Information und Buchung unter 0731/ 9 62 54 - 105

Bildgeflüster - Was Bilder erzählen
Museumspädagogisches Begleitprogramm zur Sonderaustellung "ZeiTräume"

Die Darstellungsweisen der modernen Kunst regen auf vielfältige Weise persönliche Sehweisen, Assoziationen und Interpretationen an. Sie können auf die dargestellten Themen und Motive oder auch auf die Wirkung der verwendeten Materialien, Formen und Farben zurückgeführt werden.

Die in der Ausstellung „ZeiTräume“ gezeigten Kunstwerke des VUdAK wecken unsere Neugier und rufen Empfindungen wach. Sie entführen uns in eine andere Welt und bieten Anlass zum Erzählen von Geschichten und Erlebnissen. Wir experimentieren mit Farben, Formen und Materialien, um zu entdecken, wie diese Gefühle und Fantasien entstehen.

Anschließend wollen wir ein Gedicht aus der Ausstellung in einem eigenen Kunstwerk umsetzen. Wir versuchen, durch die Verwendung bestimmter Materialien, Farben und Formen unsere Emotionen widerzuspiegeln.

Teilnehmerbeitrag für Schülergruppen:
45-60 Min.: 1,- Euro pro Schüler
mit praktischer Arbeit, 90 min: 2,- Euro pro Schüler

Teilnehmerbeitrag für private Gruppen (max. 25 Personen): 50,- Euro pro Gruppe

Bitte vereinbaren Sie einen Termin (auch außerhalb der Museumsöffnungszeiten) mit Frau Engelhardt, Telefon 0731/962 54-105

Blick auf das Banater Dorf Schöndorf/Frumuseni (Rumänien) Das Banat – Eine Reise nach Europa
Wanderausstellung der Kulturreferentin für Südosteuropa

Das Banat ist eine historische Region in Rumänien, Ungarn und Serbien, hier leben heute noch viele Ethnien miteinander. Das reiche Kulturerbe des Landes, die Menschen, die abwechslungsreiche und schöne Landschaft und herausragende architektonische Zeugnisse werden in der Ausstellung gezeigt. Im Zentrum steht das Kulturerbe der Banater Schwaben, aber auch das der anderen hier vertretenen Gruppen. Damit erscheint das Banat als ein Europa in Miniatur, in dem das multiethnische Zusammenleben über Jahrhunderte funktionierte.

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Kirche im Banat Steingewordener Glaube - Kirchliche Architektur im Temescher Banat des 18. Jahrhunderts
Wanderausstellung der Kulturreferentin

Das Banat war stark von politischen und kulturellen Zentrum Wien geprägt. Ein äußeres Kennzeichen ist die stereometrische Architektur des 18. Jahrhunderts, die nahezu flächendeckend die architektonische Landschaft definiert. Wie diese vereinheitlichende Architektur entstand, welche Vorbilder sie hatte und wie sie die Landschaft - sowohl die urbanen Zentren als auch die ländlichen Gemeinden - bis heute prägt, zeigt die Ausstellung am Beispiel der Kirchenbauwerke.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter Kulturreferentin, Projekte


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Donauschwäbische Kultur und Geschichte
Wanderausstellung der Kulturreferentin

Inhaltlich orientiert sich die Wanderausstellung an der Dauerausstellung des Donauschwäbischen Zentralmuseums (Ulm): „Räume – Zeiten – Menschen“. Die einzelnen Elemente haben folgende Themen: Das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm, Die donauschwäbischen Siedlungsgebiete, Migration von West nach Ost - Die Auswanderung der Donauschwaben im 18. und 19. Jahrhundert nach Südosteuropa, Leben auf dem Land, Leben in der Stadt, Nachbarn, Nationalitäten, Flucht, Vertreibung, Deportation, Neubürger, Leben im Sozialismus, Europa nach 1989

Nächste Stationen:
16.02. - 02.03.2007 Jörg-Zürn-Gewerbeschule, Überlingen
05. - 15.05.2007 Buchhandlung Illertissen
16. - 25.05.2007 Treffen der Sathmarer Schwaben, Biberach
30.05. - 22.06.2007 Kornhausseminar, Weiler
20.11. - 02.12.2007 Tage der deutschen Sprache, Novi Sad (Serbien)
bis 17.02.2008 im Muzej Vojvodine, Novi Sad (Serbien)
September 2008 auf der Insel Rab während einer Tagung zum Thema Deutsche Minderheit in Kroatien
Oktober/November 2008 Zagreb
seit 01. Dezember 2008 in Osijek

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Rumänien - Eine europäische Kulturlandschaft
Wanderausstellung der Kulturreferentin

Die Kulturlandschaft Rumäniens ist geprägt vom jahrhundertelangen Zusammenleben der rumänischen Mehrheitsbevölkerung sowie der ungarischen und der deutschen Minderheit. Deren wechselseitige Beziehung schuf ein vielfältiges kulturelles Erbe, das in Europa kaum bekannt ist. Die Ausstellung zeigt hervorragende Beispiele von Baukunst, Geschichte und Kultur und macht mit der wunderschönen Landschaft Rumäniens bekannt. Das hier entstandene Kulturerbe gehört historisch zu Mitteleuropa. Ausgewählte Denkmäler wie die bemalten Kirchen der Bukowina, die Kirchenburgen in Siebenbürgen oder das Weltnaturerbe Donaudelta dokumentieren dies. Nach den politischen Veränderungen der jüngsten Vergangenheit ist das Land auf dem Weg in die Europäische Union. Die Ausstellung möchte dazu beitragen, die Öffentlichkeit für das kulturelle Erbe des zukünftigen EU-Partners zu interessieren. Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsproduktion der folgenden Institutionen: Donauschwäbisches Zentralmuseum (Ulm), Museum Europäischer Kulturen (Berlin), Ethnographisches Museum (Brasov/Rumänien), Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum (Ulm), Nationalmuseum für Geschichte Rumäniens (Bukarest), Auswärtiges Amt (Berlin), Rumänische Botschaft (Berlin), Deutsch-Rumänisches Forum (Berlin).

Nächste Stationen:
20.01. - 18.02.2007 im Heimathaus Traunreut
19.02. - 19.03.2007 im Rathaus Ebersberg
21.03. - 30.04.2007 im Bukowina-Institut, Augsburg
10. - 23.05.2007 im Landtag Nordrhein-Westfalen
11.05. - 10.06.2007 in der Volkshochschule Fellbach
25.-28.05.2007 auf den Heimattagen der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl
11.06 - 11.07.2007 in der Hypovereinsbank in Hof
07.07.-07.08.2007 im Rahmen der Rumänischen Woche in Beratzhausen b. Regensburg
26.04.-09.05.2008 anläßlich des LänderFestivals Rumänien in der Volkshochschule Stuttgart
02.05.-08.06.2008 anläßlich des 25 jährigen Bestehens der Kreisgruppe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen im Haus der Landsmannschaft in Pforzheim

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Ausstellung 50 Jahre Deutsches Staatstheater Hermannstadt - 425 Jahre Deutsches Theater in Hermannstadt - Das Deutsche Theater von Hermannstadt - Gestern und heute
Wanderausstellung der Kulturreferentin

Ziel der Ausstellung ist die Darstellung der Bedeutung des Theaters für das städtische Leben Hermannstadts. Dabei wird auf die seit dem 16. Jahrhundert bestehende Tradition eingegangen, wie auch auf den Stellenwert der Theaterkunst als Identitätsfaktor der deutschen Minderheit im heutigen Rumänien. Im Gegensatz zu Temeswar kann man in Hermannstadt auf eine noch längere Entwicklung und eine – zeitweise – sehr aktive Präsenz des Theaters in der Stadt verweisen. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Institut für Donauschwäbische Kultur und Geschichte (Tübingen), dem Donauschwäbischen Zentralmuseum (Ulm), dem Haus des Deutschen Ostens (München), dem Ministerium für Kultur und Kultus (Bukarest) und der Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum (Ulm) realisiert. Die Ausstellung wurde im November anlässlich des 50. Jubiläums des Theaters in Hermannstadt eröffnet und wird anschließend als Wanderáusstellung in Rumänien und Deutschland an verschiedenen Orten präsentiert.

Die Ausstellung wurde von der Kulturreferentin für Südosteuropa zusammen mit dem DZM und dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen produziert. Die Ausstellung bleibt bis Mitte des Jahres in Rumänien. Zwischen dem 09. und 21. Juli sowie vom 24. September bis zum 05. Oktober ist sie im Haus der Heimat in Nürnberg zu sehen.

Nächste Stationen:
bis Juni 07 in Rumänien
24.09. - 05.10.07 im Haus der Heimat, Nürnberg
21.11.07 - 15.01.08 Universität Gießen
bis 31. Januar 09 in Temeswar

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