Sonderausstellungen 
Das Museum zeigt regelmäßig
Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen
die mit den Donauschwaben oder Südosteuropa verbunden sind.

Donauschwäbisches Paar Wir lebten in Véménd
Ein multiethnisches Dorf im Ersten Weltkrieg

Sonderausstellung vom 27. Januar bis 15. April 2012

Ausstellungeröffnung am 26. Januar 2012, 19 Uhr

Die Ausstellung zeigt Fotografien aus der Sammlung des Janus-Pannonius-Museums Pécs/Fünfkirchen in Ungarn. Die Fotos sind zwischen 1916 und 1920 im südungarischen Véménd/Wemend entstanden. Béla Hernai, der Lehrer des Dorfes, fotografierte die Bewohner im Hof und in der Laube seines Hauses. Seine Aufnahmen spiegeln die Dorfgemeinschaft während des Ersten Weltkrieges wider: Damals lebten in Véménd Deutsche, Serben, Juden, Roma und Ungaren. In den 200 Jahren ihres Zusammenlebens hatten sie sich aufeinander eingestellt. Sie verstanden die Sprache respektierten die Traditionen der anderen.

Ihre Identität? Sie alle waren Véménder.

Hernai hielt die letzten Augenblicke dieser Gemeinschaft fest, bevor sie in Folge der beiden Weltkriege auseinanderbrach: Die Serben mussten Véménd nach 1920 verlassen; ein Teil der Roma wanderte aus, andere wurden während des Zweiten Weltkrieges – wie auch viele der Véménder Juden – in den Vernichtungslagern ermordet. Die meisten Deutschen wurden 1947 vertrieben.

Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung "Wir lebten in Véménd"
jeweils sonntags, 14 Uhr:
12. und 26. Februar, 11. und 25. März 2012

Führungen für Gruppen:
Information und Buchung unter 0731/ 9 62 54 - 105

Bring ein Ding: Hier ein paar ganz besondere Schuhe Bring ein Ding!
Fotoaktion zur Sonderausstellung „Wir lebten in Véménd – Ein multiethnisches Dorf im Ersten Weltkrieg“

jeweils sonntags, 14 bis 17 Uhr: 12. und 26. Februar, 11. und 25. März 2012

Vor 90 Jahren nahm der Amateurfotograf Béla Hernai die Bewohner von Véménd, meist mit einem Gegenstand in der Hand, auf. Etwas, was ihre Persönlichkeit, ihre Kultur unterstrich.

Urlaubsmitbringsel, Fotografien und andere Dinge sind für uns nicht nur persönliche Erinnerungen. Die Dinge helfen uns manchmal dabei, Menschen aus anderen Kulturkreisen besser zu verstehen. Man denke nur an die beliebten Einkaufstaschen, die in Asien oder Afrika aus Getränkeverpackungen hergestellt werden.Bringen Sie oder Ihre Kinder an einem der Sonntage ein Ding mit, das für eine Kultur steht, die von Ihrer eigenen oder ihrem heutigen Lebensumfeld abweicht. Ein Stück, das für Sie wichtig ist.

Im „Atelier“ der Ausstellung macht ein Fotograf gerne von Ihnen und Ihrem mitgebrachten Gegenstand ein Foto. Diese Fotos werden zusammen mit den bisher in Pécs/Ungarn, Novi Sad/Serbien und Berlin entstandenen Bildern in der Ausstellung und auf der dazu gehörigen Website, www.bringanobject.eu, gezeigt.

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Die Tracht in Somberek Ungarndeutsche Trachtenbilder
Mit Fotografien von Helmut Heil, Pécs/Fünfkirchen

Sonderausstellung vom 24. Februar bis 15. April 2012

In über 60 Ortschaften fotografierte Helmut Heil die Fest- und Alltagskleidung der Schwaben in Ungarn. Der Tanz- und Trachtenexperte macht mit seinen Bildern deutlich, wie vielfältig die ungarndeutsche Kleidungskultur war und ist. Von Ort zu Ort gibt es große Unterschiede der meist farbenprächtigen Trachten, die bis zum Zweiten Weltkrieg regelmäßig in den Dörfern getragen wurden. Die Kleidung dokumentierte die soziale und ethnische Zugehörigkeit innerhalb der Dorfgemeinschaft.

Die Ausstellung zeigt einen kleinen Teil der etwa 4.000 Fotografien, die während der Dokumentation entstanden sind, sowie einige Trachten aus dem Bestand des Museum.

Der Mensch - Der Fluss
Wanderausstellung im Kunstmuseum Tulcea/Rumänien vom 20. Januar bis 20. Februar 2012

Das Konzept des Projektes „Der Mensch – Der Fluss“ wagt eine einzigartige Symbiose der bildenden Kunst mit der Geschichte und den Mythen des Donaustromes. Künstler aus allen Donauländern wurden aufgefordert, ihre Sicht des Flusses auf Tafelbildern zu verewigen. Die Ausstellungsinitiatoren vertrauen dabei der ästhetischen und kognitiven Stabilität des Tafelbildes. Im Ergebnis entstand eine einzigartige Sicht von jungen Kunstschaffenden auf den Fluss und seine Menschen. Diese Sicht ist immer ganz individuell, der Erlebniswelt des jeweiligen Malers verpflichtet und zugleich immer ein besonderer Blick des vertretenen Landes. Vor allem der Gedanke, die entstandenen Kunstwerke in einer Wanderausstellung entlang des Flusses zu präsentieren, ist integraler Bestandteil des Konzeptes. Die Ausstellungsstätten sollen gemeinsame europäische Geschichte erinnern helfen. Die Kunstwerke werden dabei Medien, die den Donaustrom als „völkerverbindendes Geschenk der Natur“ zeigen und sowohl Ein- als auch Ausblicke ermöglichen.

weitere Ausstellungsstationen:
Bulgarien Sofia: März-April 2012
Serbien Novi Sad: April-Mai 2012
Kroatien Osijek: Juni-Juli 2012
Ungarn Pécs: September-Oktober 2012
Slowakei Bratislava: November-Dezember 2012
Österreich Krems: Januar-Februar 2013
Deutschland Ingolstadt: März-April 2013
Deutschland Ulm Abschluss: Juni-August 2013

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Blick auf das Banater Dorf Schöndorf/Frumuseni (Rumänien) Das Banat – Eine Reise nach Europa
Wanderausstellung der Kulturreferentin für Südosteuropa

Das Banat ist eine historische Region in Rumänien, Ungarn und Serbien, hier leben heute noch viele Ethnien miteinander. Das reiche Kulturerbe des Landes, die Menschen, die abwechslungsreiche und schöne Landschaft und herausragende architektonische Zeugnisse werden in der Ausstellung gezeigt. Im Zentrum steht das Kulturerbe der Banater Schwaben, aber auch das der anderen hier vertretenen Gruppen. Damit erscheint das Banat als ein Europa in Miniatur, in dem das multiethnische Zusammenleben über Jahrhunderte funktionierte.

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Kirche im Banat Steingewordener Glaube - Kirchliche Architektur im Temescher Banat des 18. Jahrhunderts
Wanderausstellung der Kulturreferentin

Das Banat war stark von politischen und kulturellen Zentrum Wien geprägt. Ein äußeres Kennzeichen ist die stereometrische Architektur des 18. Jahrhunderts, die nahezu flächendeckend die architektonische Landschaft definiert. Wie diese vereinheitlichende Architektur entstand, welche Vorbilder sie hatte und wie sie die Landschaft - sowohl die urbanen Zentren als auch die ländlichen Gemeinden - bis heute prägt, zeigt die Ausstellung am Beispiel der Kirchenbauwerke.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter Kulturreferentin, Projekte


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Donauschwäbische Kultur und Geschichte
Wanderausstellung der Kulturreferentin

Inhaltlich orientiert sich die Wanderausstellung an der Dauerausstellung des Donauschwäbischen Zentralmuseums (Ulm): „Räume – Zeiten – Menschen“. Die einzelnen Elemente haben folgende Themen: Das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm, Die donauschwäbischen Siedlungsgebiete, Migration von West nach Ost - Die Auswanderung der Donauschwaben im 18. und 19. Jahrhundert nach Südosteuropa, Leben auf dem Land, Leben in der Stadt, Nachbarn, Nationalitäten, Flucht, Vertreibung, Deportation, Neubürger, Leben im Sozialismus, Europa nach 1989

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Rumänien - Eine europäische Kulturlandschaft
Wanderausstellung der Kulturreferentin

Die Kulturlandschaft Rumäniens ist geprägt vom jahrhundertelangen Zusammenleben der rumänischen Mehrheitsbevölkerung sowie der ungarischen und der deutschen Minderheit. Deren wechselseitige Beziehung schuf ein vielfältiges kulturelles Erbe, das in Europa kaum bekannt ist. Die Ausstellung zeigt hervorragende Beispiele von Baukunst, Geschichte und Kultur und macht mit der wunderschönen Landschaft Rumäniens bekannt. Das hier entstandene Kulturerbe gehört historisch zu Mitteleuropa. Ausgewählte Denkmäler wie die bemalten Kirchen der Bukowina, die Kirchenburgen in Siebenbürgen oder das Weltnaturerbe Donaudelta dokumentieren dies. Nach den politischen Veränderungen der jüngsten Vergangenheit ist das Land auf dem Weg in die Europäische Union. Die Ausstellung möchte dazu beitragen, die Öffentlichkeit für das kulturelle Erbe des zukünftigen EU-Partners zu interessieren. Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsproduktion der folgenden Institutionen: Donauschwäbisches Zentralmuseum (Ulm), Museum Europäischer Kulturen (Berlin), Ethnographisches Museum (Brasov/Rumänien), Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum (Ulm), Nationalmuseum für Geschichte Rumäniens (Bukarest), Auswärtiges Amt (Berlin), Rumänische Botschaft (Berlin), Deutsch-Rumänisches Forum (Berlin).

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Ausstellung 50 Jahre Deutsches Staatstheater Hermannstadt - 425 Jahre Deutsches Theater in Hermannstadt - Das Deutsche Theater von Hermannstadt - Gestern und heute
Wanderausstellung der Kulturreferentin

Ziel der Ausstellung ist die Darstellung der Bedeutung des Theaters für das städtische Leben Hermannstadts. Dabei wird auf die seit dem 16. Jahrhundert bestehende Tradition eingegangen, wie auch auf den Stellenwert der Theaterkunst als Identitätsfaktor der deutschen Minderheit im heutigen Rumänien. Im Gegensatz zu Temeswar kann man in Hermannstadt auf eine noch längere Entwicklung und eine – zeitweise – sehr aktive Präsenz des Theaters in der Stadt verweisen. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Institut für Donauschwäbische Kultur und Geschichte (Tübingen), dem Donauschwäbischen Zentralmuseum (Ulm), dem Haus des Deutschen Ostens (München), dem Ministerium für Kultur und Kultus (Bukarest) und der Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum (Ulm) realisiert. Die Ausstellung wurde im November anlässlich des 50. Jubiläums des Theaters in Hermannstadt eröffnet und wird anschließend als Wanderáusstellung in Rumänien und Deutschland an verschiedenen Orten präsentiert.

Die Ausstellung wurde von der Kulturreferentin für Südosteuropa zusammen mit dem DZM und dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen produziert.
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