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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreicht die Industrialisierung Ungarn. Die Eisen- und Stahlproduktion steigt an, Maschinen bestimmen zunehmend das Arbeits- und Lebenstempo, Fabrikarbeit verändert die Gesellschaft.
Zentren dieses Umbruchs sind große Städte wie Pest/Budapest und Temeswar/Timişoara. Der Aufschwung geht von den Bergbaugebieten - dem Banater Bergland und der Bergregion bei Fünfkirchen/Pécs - aus.
Gleichzeitig treibt die Hoffnung auf bessere Lebensverhältnisse viele Menschen zur Landflucht. Um die Fabriken herum entstehen Arbeiterviertel: Noch heute heißt ein Temeswarer Stadtteil "Fabrikstadt". |