ab Klasse 5

 

Ständige Angebote

Auswanderung

Das Glück in der Fremde suchen

Die Auswanderung der Deutschen im 18. Jahrhundert nach Südosteuropa
Im 18. und 19. Jahrhundert machten sich zahlreiche Menschen auf den Weg nach Südosteuropa. Warum wanderten die Menschen aus? Wie verlief der Prozess ihrer Ansiedlung? Welche Schicksale prägten die Auswandererfamilien? Was haben sie an Hab und Gut mitgebracht? Welche Strukturen, Kulturen und Sprachen fanden sie an ihren Ankunftsorten vor und wie gingen sie damit um? Die Schülerinnen und Schüler setzen sich aktiv mit diesen Fragestellungen auseinander und erarbeiten so die Geschichte der Donauschwaben, die vom Auswandern, Ankommen und Sich-Einleben in einem anderen Land erzählt.

Danube River Projekt2

Die Donau – das blaue Band Europas

Vielfalt Südosteuropa
Die Donau verbindet auf ihren Weg von der Quelle bis zur Mündung ins Schwarze Meer zehn europäische Länder. Davon gehören Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Kroatien zur Europäischen Union – ein Zeichen dafür, dass Europa zusammenwächst. Doch was wissen wir über unseren südosteuropäischen Nachbarn? Oft sind es nur einzelne Schlagworte, Bilder oder Klischees, die wir mit den uns oft noch unbekannten Ländern verbinden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in Politik, Alltag, Sprache und Kultur der Länder entlang der Donau, mit dem Schwerpunkt Ungarn, Rumänien und Serbien. Hier gibt es weit mehr zu entdecken als Paprika, Dracula, Zigeuner oder Cevapcici.

Industrialisierung1

Stampfende Hämmer und rauchende Schlote

Industrialisierung und Amerikaauswanderung
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreicht die Industrialisierung Ungarn. Die Eisen- und Stahlproduktion steigt an, Maschinen bestimmen zunehmend das Arbeits- und Lebenstempo. Die Hoffnung auf bessere Lebensverhältnisse treibt viele Menschen zur Landflucht in die Städte, um in Fabriken zu arbeiten. Viele machen sich auch auf den Weg nach Amerika und hoffen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu Wohlstand zu kommen. Die Schülerinnen und Schüler sehen, wie technische Entwicklungen die Produktion von Waren erleichterten und welche Auswirkungen sie auf die Arbeits- und Lebensbedingen der Menschen hatten. Sie erfahren, warum Menschen den weiten Weg nach Amerika auf sich genommen haben, und lernen einen Auswanderer kennen, der als Tarzan Weltruhm erlangte.

1. Weltkrieg4

Nachbarn, Nationalitäten, Nationalismus

Der Erste Weltkrieg und seine Folgen
Mit dem Ersten Weltkrieg begann die bis dahin größte militärische Auseinandersetzung der Geschichte. Im südöstlichen Europa traf der Weltkrieg auf die Bestrebungen der Völker nach eigenen Nationalstaaten. Bei Kriegsende war Südosteuropa in Gewinner und Verlierer aufgeteilt, was durch die Verträge von St. Germain und Trianon zementiert wurde. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie die Idee vom eigenen Nationalstaat zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Völkern führte, die vorher friedlich miteinander gelebt hatten. Sie beschäftigen sich mit den Pariser Friedensverträgen, der damit verbundene Neuordnung der politischen Landkarte und den Auswirkungen auf die donauschwäbischen Siedlungsgebiete und ihre Bewohner.

Flucht und Vertreibung2

Geflüchtet, verstoßen, vertrieben

Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg
Für viele bedeutet das Kriegsende 1945 die lang ersehnte Heimkehr. Für andere hingegen, wie die Donauschwaben, beginnt nun erst die Heimatlosigkeit: Flucht, Vertreibung und Deportation führen sie nach Deutschland, Amerika und in die Sowjetunion. Anhand von Objekten und ihren Geschichten sowie Zeitzeugenaussagen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Auswirkungen von Flucht, Vertreibung und Zwangsarbeit und deren Tragweite für das Zusammenleben im Nachkriegsdeutschland auseinander. Den geschichtlichen Erfahrungen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts stellen sie Fluchtbewegungen und Integrationsprobleme in der Gegenwart gegenüber.